Freitag, 28. November 2008

Kamera kaputt :-(

Hallo meine Lieben,

da ich meine Cam geschrottet habe kann ich leider keine Bilder mehr machen, aber ich versuche trotzdem irgendwie bilder auf meine karte zu bekommen. Aber ich versuche euch mal kurz zu berichten was bei mir so in den letzten Wochen so gelaufen ist.

Die Schule ist nun fuer 6 Wochen geschlossen und ich habe jetzt Ferien. In den letzten Schultagen haben wir noch auf dem Schulacker ein paar hundert Chilliepflanzen gesetzt, war ganz lustig mit den Kids. So langsam mekt man, dass die sich an einen gewoehnen und offener werden.

Habe auch meine 1. Schlange umgebracht, diese kam an meinem Haus vorbei und da blieb mir nichts anderes uebrig als diese tot zu kloppen. Auf den Stein den ich ihr auf den Kopf deworfen habe, hatte sie nicht reagiert also musste ich es mit nem Knueppel tun.

Die letzte woche habe ich auf dem Feld von meiner Mam verbracht und habe den Maiz vom Unkraut freigeschaufelt. Das sind riesen Felder und bei der Hitze ist es echt n Ackt. Wenn ich Pause habe, klettere ich dan auf einen der Mangobaeume und hole mir ein paar Mangos.

Dann habe ich auch in einer kleinen Gemeinde angefangen mich mit den Jugendlichen zu treffen, um mit denen gemeinsam die Bibel zu studieren, da dies bei denen nicht so verbreitet ist in den Gemeinden und Jugendarbeit sowieso rar ist, hat sich der Pastor darueber gefreut. Ich versuche ihnen auch Lieder aus unseren Liederbuechern bei zu bringen. Das ist auch ne sach ich, der null singen kannn versuche Afrikanern Lieder bei zu bringen.

Naja Jan und ich machen jetzt erstmal urlaub und fahren heute nach Mombasa und am Sontag nach Dar es Salaam Tanzania und dort eine ander Freiwillige zu treffen... 


bis dahin wuensche ich euch was,

Juri.


P.S. Vielen Dank fuer eure Briefe und Postkarten, Edgard auch deine sind angekommen aus Aegypten, beide!

Samstag, 15. November 2008

neues Leben

Einen Ganz lieben wuensche ich euch...

Ich bin ja eine Woche in Nairobi gewesen und in der Zwischenzeit hat es in meinem Hood geregne.
Als ich den Ort vor eineWoche verlassen hatte, war er rot(wegen der roten Erde) nach einer Woche Reigenzeit, ist etwas geschehen was ich nicht fuer moeglich hielt. Es wachsen ploetzlich Pflanzen und die sind noch dazu gruen und daz wohin das Auge schaut, ueberall gruen gruen und nochmal gruen. Wow! 


Jedoch kommen mit der Regenzeit auch noch ne ganze Mege an Kriechtieren und das nicht zu wenig. Als mir mein Nachber erzaehlte, dass es noch groessere Skorpione gebe als die, die ich schon gesehen habe, hielt ich das fuern Scherz, jedoch musste ich gestern feststellen, das war kein Witz. Das Ding war schwarz und echt gross , wie meine Handflaeche, und lief ausserhalb an meiner Hauswand hoch um in mein Zimmer zu kommen. Ich wollte das Ding eigentlich fangen und ein Foto davon machen, aber Floras Mam ging gleich mit viel Gebruell und nem Stock auf das Ding los. Es tat mir richig leid. 

Nachdem dieser erledigt gewesen ist, machten wir eine andere interessante Beobachtung, oberhalb meiner Tuerzarge ist ein kleiner Spalt und in dem hat sich ein Tausendfuessle, der super hyper mega Art verkrochen, es hat ein bisschen gedauert bis wir das Ding dort rausbekommen haben, nichts desto machte auch da die Mam kurzen Prozess. Jetzt geht das Farming los, wird bestimmt lustig. Achja mein Bruder und mein Schwager kommen mich besuchen im Dezember, macht euch auf etwas gefasst hier wird nicht gechillt. :-)


Juri

P.S. Und allgemein hat man den Eindruck, dass sich der gaze Boden irgendwie bewegt

Mittwoch, 12. November 2008

Hallo Freunde...

... nach ner langen Pause bin ich wieder da mit neuen Bildern.
Ich bin in den letzten Wochen ein bisschen rumgekommen und habe auch ein paar Bilder gemacht.
Zur Zeit bin ich in Nairobi und habe mein Visum verlaengert bekommen. Gleichzeitig haben Jan und ich uns Nairobi angeschaut und waren auch am Lake Naivascha wie ihr sehen koennt. Dort waren Hippos und jede Menge anderes Getier. Die Nationalparks sind an sich sehr teuer, aber wir versuchen so eine Karte zu bekommen, damit wir guenstiger rein kommen. Wir haben uns auch ein Fussballsopiel im Kino angschaut, war ganz lustig, die Afrikaner sind da immer sehr angtan, wenn sie Fussballspiele schauen.
Da ich auch bei Jan und seiner Fam uebernachtet habe, war ich auch in seiner Schule. Die Kinder waren sehr froh und es hat Spass gemacht, dort zu unterrichten. Gestern waren Jan, Nora( eine andere Freiwillige) und ich mit selbstgebastelten Laternen unterwegs, mit einer ganzen Schar Kinder um uns herum. Wir haben versucht ihnen die Lieder bei zu bringe, hat aber nicht ganz geklappt. War aber auch nicht so schlimm, die haben sich auch so tierisch gefreut. Bei uns haben die Abschlusspruefungen angefangen von den Schulen im Land, dann ist es eher ruhig in der Schule.
Jan und ich haben immer sehr viel zu lachen wenn wir versuchen, das in Erfahrung gebrachte zu verarbeiten. Manchmal laufen uns Kinder hinterher, um nur uns die Hand zu geben. Einige sind auch einen hohen Huegel hochgerannt, um uns nur hinterher zu schauen.
Bald habe ich Ferien und Jan und ich planen vielleicht erstmal nach Tanzania zu gehen und dann mal schauen.
Letzte Woche war ich auch in Mombasa bei Gabriel. Diessmal habe ich seine Tante auf der Abreit besucht. Es ist dieselbe Frau bei der ich im Haus uebernachte, wenn ich in Mombasa bin. Sie arbeitet an der Suedkueste in einem 4Sterne Hotel als eine, die alles kontrolliert und die Aufsicht hat. Der Starnd war sehr schoen und wir verbrachten dort einen Tag. Abends haben wir noch ein paar Bilder mit der ganzen Fam gemacht. Man erlebt vieles neben bei, vieles ist sehr schoen aber es gibt auch weniger schoene Dinge. Gestern ist ein kleines Baby im Dorf gestorben, weil es einfach zu kalt gewesen ist.
Das hier ist eine etwas andere Realitaet, die wir in Deutschland erleben. "Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten." hab ich gehoert.
Vielen Dank fuer die eintraege. Meld mich bald wieder.


Juri

Bilder

Sonntag, 9. November 2008

Naivasha

Hallo Leute,

heute hatten wir wieder ein Telefonat mit Juri. Es geht ihm wieder gut. Wieder heißt, dass er erneut einen Malaria-Ausbruch überstanden hatte. Zurzeit befindet er sich am See Naivasha und läßt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Er ist wieder einmal unterwegs. Letzte Woche hat er sein Visum in Nairobi verlängern lassen. Er hat sich ein Fußballspiel angesehen und genießt die Zeit unterwegs.

Die Schulzeit ist so gut wie zu ende. Zur Schule kommen nur noch Schüler, die ihre Prüfungen schreiben müssen oder wie im letzten Beitrag erwähnt um etwas zu Essen zu bekommen. Juri muss am Dienstag wieder zurück in der Schule sein. Sonst sind nur noch der Rektor und eine Ausfsichtsperson da.


Juri bedankt sich für die lieben Kommentaren. Er hat sich sehr gefreut, dass Ihr an ihn denkt. Er bat mich euch ganz lieb zu grüßen.

i.A. Ede

Samstag, 1. November 2008

Afrikas wahres Gesicht

Nach zehn Tagen haben wir es endlich wieder geschafft Juri zu erreichen. Davor kam einfach, trotz mehrmaliger Versuche, keine Verbindung zustande.

Nach und nach zeigt Afrika das wahre Gesicht. Juri muss immer wieder miterleben, dass Menschen sterben. Davon sind auch Kinder oder gar Babys nicht ausgeschlossen. Vor ein/zwei Tagen ist ein kleines Baby in Juris unmittelbarer Umgebung an einer Krankheit gestorben.

Es herrscht die Regenzeit mit all den Vor- und Nachteilen. Die Hitze ist sehr schwer zu ertragen. Eigentlich haben die Schüler Schulfrei, doch weil sie zu Hause nichts zu essen haben, gehen sie zur Schule. Während der Schulzeit bekommen die Schüler Essen. In den Ferien versammeln sie sich dort und warten darauf, dass irgend eine Hilfsorganisation sie entdeckt. Ab und an kommen auch Helfer irgendeiner UN-Hilfsorganisation und verteilen Esse.

Die Skorpione sind nun wirklich größer und es gibt so viele davon, dass Juri es nicht schafft sie alle zu "erledigen".

Auch gesellschaftlich (oder politisch) gibt es einiges, das nicht gut läuft. Zum einen wird die Post, die Juri bekommt (Päckchen) durchsucht. Dazu wird ein Protokoll erstellt und Juri darf das auch noch teuer bezahlen. Zum anderen hat Juri jetzt erfahren, dass die Frau, die ihn betreut (seine Mom), bis jetzt kein Geld dafür bekommen hat. Juri versucht jetzt nachzuforschen, wo das Geld, das ihr zusteht, bleibt. Schon drei Monate ist Juri da und wird von diesen Leuten ernährt, die selbst Hilfe benötigen.

Gesundheitlich hat Juri zurzeit keine Beschwerden. Hoffentlich bleibt das auch so.

Bis zum nächsten Mal.

Gruß,

i.A. Ede