Wie im letzten Beitrag erwähnt, war Juri am Wochenende in Mombasa, dabei war er schwimmen im Indischen Ozean. Das Wasser ist "kochend heiß", meinte Juri. Etwa 27°C soll das Wasser heiß sein.
Juri versteht sich sehr gut mit den Leuten dort. Mit ihnen war er schon sehr viel unterwegs. Er war in Ecken, die wahrscheinlich noch kein Europäer zuvor gesehen hat. Teilweise fühlt sich Juri wie Neil Armstrong.
Juri wird auch ständig von Mücken gestochen. Er schläft zwar unter einem Netz, doch dieses hat so viele und so große Löcher, dass es fast sinnlos ist. Somit ist die Wahrscheinlichkeit, dass Juri wieder Malaria bekommt, sehr groß. Er geht sowieso davon aus, dass er noch einige Male an Malaria erkranken wird. Unter solchen Bedingungen würde wohl nicht jeder Westeuropäer klar kommen, meinte Juri.
Der Tagesablauf von Juri sieht in etwa so aus:
07:00 aufstehen und Haare waschen, danch ein Frühstück (Milch mit Tee und eine Scheibe Toast)
08:00 - 13:00 Schule, danach Mittagessen
14:00 - 16:00 Schule, danach Teatime
Anschließend nutzt Juri die Zeit für Vorbereitungen, Wandern, Lesen und was sonst noch anfällt.
Was die Schüler angeht, so sind sie auch nicht viel anders als bei uns. Es gibt welche, die recht fleissig sind und gerne lernen. Andere wiederrum halten es nicht für nötig Englisch zu lernen, geschweige denn andere Fächer. Das traurige daran ist, dass sie ganz schlechte Chancen haben gut durch's Leben zu kommen.
Auch in von der Tierwelt gibt's etwas Neues zu Berichten. Die Wochen zuvor hat Juri nachts immer undefinierbare Geräusche gehört. Seit gestern weiß er, wer sie verursacht. Zwei Fledermäuse wohnen in Juris Haus und ernähren sich, wie der Gecko, von den Insekten (und Kakerlacken).
Juri bittet seinen Bruder schon vorab um Entschuldigung, dass er es wahrscheinlich nicht zu seinem Geburtstag zu kommen schafft ;-) es sei denn er findet eine Art Stargate.
Noch eine Anmerkung an alle, die Juri als Kontakt in Skype haben: sollte Juri den Status "anwesend" haben, so ist er das nicht selbst, sondern seine Mama. Sie verfolgt natürlich auch dieses Blog. Juri hat den eigenen Rechner zu Hause gelassen, was auch eine gute Entscheidung war. Obwohl ... damit hätte er die Cola aufkriegen können :-)
Liebe Grüße von Juri.
i.A. Ede
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