Bereits in Nairobi war es schlimm, doch hier ist es noch schlimmer. Es gibt weder Strom noch Wasser. Wasser wird aus einem Fluss genommen und für Juri extra abgekocht. Juri hat zwar ein Handy, doch kein Netz, es sei denn er bewegt sich ein bis zwei Stunden Richtung Großstadt.
Wir haben Juri heute erreichen können, weil er sich auf einer Kenianischen Hochzeit befand.
Es geht Juri jedoch ganz gut. Die anfängliche Erkältung hat er soweit überstanden. Er hat ein eigenes Haus (eher ein Geräteschuppen inunseren Augen). So langsam findet er sich zurecht. Die Betreuer vorOrt sind ganz nett und kümmern sich gut um ihn. Fast an jeder Ecke gibt es einen Cola-Automaten und gegessen wird bei der Gastfamilie.
In dem Gebiet herrscht gerade Trockenzeit. somit gibt es nicht viele Insekten. Doch schon in ein paar Monaten kommt die Regenzeit. Es bricht eine Beschäftigung aus, denn in dieser Zeit müssen die Felder bestellt werden. Ausserdem kommen alle möglichen Tiere - von der Mücke
bis zum Elefanten.
Juri lässt alle herzlich grüßen.
i.A. Ede
P.S. Kommentare zu diesem BLOG sind erwünscht, diese werden Juri weiter geleitet.
kann man juri irgendwie erreichen? hat er eine nummer oder eine adresse?
AntwortenLöschenJa, Juri kann man theoretisch erreichen. Er hat zwar ein Handy, jedoch kein Funknetz. Zum Telefonieren muss er einige Kilometer weit gehen. Meistens lässt er bei uns kurz Klingeln und wir rufen zurück (was kein billiges Vergnügen ist).
AntwortenLöschenWer Juris Nr. haben will, kann sich bei mir melden. Meine E-Mail-Adresse bekommt man z.B. bei Fladde.
Gruß,
Ede