Donnerstag, 25. Dezember 2008

Frohe Weihnachten

Hallo alle zusammen,

Juri wünscht allen lesern seines Blogs, allen Freunden und Verwandten
FROHE WEIHNACHTEN!!!

Für die Festtage hat sich Juri eine Ziege gekauft, diese wird an den Feiertagen geschlachtet und gegessen.

Sonst geht es Juri ganz gut. Er erwartet seinen Bruder und mich und bereitet unseren "Abenteuerurlaub" vor.





i.A. Ede

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Mein Urlaub

Tag...

Ich habe ja schon die Bilder im Vorraus geladen. Jetzt dacht ich mir mal euch zu schreiben wie es war.


Jan und ich wir waren erstmal fuer 2 Tage in Mombasa haben 2 Naechte bei Freunden verbracht und schliesslich ging es auch los Richtung Grenze. Wir fanden schnell einen Van der uns dort hinbringen konnte.Grenzuebergang war Problemlos und dann ging es schon weiter nach Tanga wo wir umsteigen mussten. Die Prozedur ist immer die selbe, kaum sind wir dort angekommen schon reissen sich die Fahrer und Kondacter um einen, um bei denen mitzufahren. Nach einer langem Verhandeln war der Preis festgelegt und usere Fahrt konnte weiter gehen. Da das eine ganz schoen lange Strecke war und die Strassen nicht immer einfachen, haben wir viel vom Land sehen koennen und konnten nachts kaum schlafen. Dazu fuhr unser Fahrer wie ein Anfaenger, aus Mombasa und Nairobi bin ich was ganz anderes gewoehnt. Auf jenden Fall sind wir gut um 23 uhr angekommenund nahmen uns ein Taxi zu unserer Bleibe. Unsere Unterkunft hatten wir bei anderen Freiwilligen, die wir auf einen unserer seminaren kennen lernten.


Wir sind 7 Tage dort in Dar es Salaam geblieben und hatten jede Menge Spass. Die Stadt an sich ist sehr ruhig nicht zu vergleichen mit Mombasa oder Nairobi, aber dafuer sind die Leute dort nicht so aufdringlich und eher freundlicher. Vom Citycenter ist es nur eine 30 min Fahrt und man befindet sich an echt schoenen Straenden, wo auch Fischer ihre Arbeit verrichten..Dort waren wir 2 Tage und liessen es uns echt gutgehen. Wir sind auch auf dem Fischmarkt gewesen, wie ihr sehen koennt. Jan und ich haben dort uns erstmal ein saftiges Stueck eines Rochen gekauft 3,5 kg und dann noch einen ganze Portion Garneelen, alles natuerlich frisch aus dem Meer gezogen. Wir brachten alles nach Hause und das Hausmaedchen, die bei den Freiwilligen dort arbeitet bereitete fuer uns ein echt leckeres Abendessen vor. (In der Pfanne befindet sich unser Rochen)


An unserem 1. Tag mussten Jan und ich erstmal Geld abheben. Ein Euro ist umgerechnet 1600 Tanzanischeshilling. Als ich nun zu einem Automaten gaganen bin gab ich ihm meine Karte zu schlucken, nach 2 min, stuerzte die ganze Maschine ab. Auf dem Bild koennt ihr sehen wie Der Computer wieder hochfaehrt.


Generell hat man den Einduck, dass Tanzania um einiges aermer ist als Kenia. An einem Tag hat es geregnet, daraufhin fiel der Strom in der ganzen Stadt aus. Da an diesem Tag nichts mehr lief, wollten alle aus der Stadt raus auch Jan und ich, wir nahmen uns ein Daladala(Matatu), das bis zum Anschlag voll gewesen ist(wenn fuer Afrikaner ein Bus voll ist ist es schon echt heftig) jedenfalls quetschten wir uns noch rein. Dem Jan wurde im selben Augenblick das Mobile geklaut, und bei mir hat es einer 6Tage spaeter verucht an einem riesen busbahnhof, jedoch merkte ich wie er es versucht und stiess ihn dann von mir, natuerlich verschwand er im Getuemmel. Unsere Rueckfahrt war sehr ruhig und entspannend, in Mombasa wieder angekommen verbrachten wir dort eine Nacht und fuhren weiter dann zu mir. Ich zeigte Jan mein Laden und dann machten wir uns 2 Tage spaeter auf nach Nairobi und Jezt bin ich hier.

War alles ganz schoen.

Juri

Mittwoch, 10. Dezember 2008

neue Bilder

Tag erstmal ein paar Bilder von Dar es Salaam, einen bericht wie wo alles war kommt spaeter.... hab euch lieb!


Juri

Freitag, 28. November 2008

Kamera kaputt :-(

Hallo meine Lieben,

da ich meine Cam geschrottet habe kann ich leider keine Bilder mehr machen, aber ich versuche trotzdem irgendwie bilder auf meine karte zu bekommen. Aber ich versuche euch mal kurz zu berichten was bei mir so in den letzten Wochen so gelaufen ist.

Die Schule ist nun fuer 6 Wochen geschlossen und ich habe jetzt Ferien. In den letzten Schultagen haben wir noch auf dem Schulacker ein paar hundert Chilliepflanzen gesetzt, war ganz lustig mit den Kids. So langsam mekt man, dass die sich an einen gewoehnen und offener werden.

Habe auch meine 1. Schlange umgebracht, diese kam an meinem Haus vorbei und da blieb mir nichts anderes uebrig als diese tot zu kloppen. Auf den Stein den ich ihr auf den Kopf deworfen habe, hatte sie nicht reagiert also musste ich es mit nem Knueppel tun.

Die letzte woche habe ich auf dem Feld von meiner Mam verbracht und habe den Maiz vom Unkraut freigeschaufelt. Das sind riesen Felder und bei der Hitze ist es echt n Ackt. Wenn ich Pause habe, klettere ich dan auf einen der Mangobaeume und hole mir ein paar Mangos.

Dann habe ich auch in einer kleinen Gemeinde angefangen mich mit den Jugendlichen zu treffen, um mit denen gemeinsam die Bibel zu studieren, da dies bei denen nicht so verbreitet ist in den Gemeinden und Jugendarbeit sowieso rar ist, hat sich der Pastor darueber gefreut. Ich versuche ihnen auch Lieder aus unseren Liederbuechern bei zu bringen. Das ist auch ne sach ich, der null singen kannn versuche Afrikanern Lieder bei zu bringen.

Naja Jan und ich machen jetzt erstmal urlaub und fahren heute nach Mombasa und am Sontag nach Dar es Salaam Tanzania und dort eine ander Freiwillige zu treffen... 


bis dahin wuensche ich euch was,

Juri.


P.S. Vielen Dank fuer eure Briefe und Postkarten, Edgard auch deine sind angekommen aus Aegypten, beide!

Samstag, 15. November 2008

neues Leben

Einen Ganz lieben wuensche ich euch...

Ich bin ja eine Woche in Nairobi gewesen und in der Zwischenzeit hat es in meinem Hood geregne.
Als ich den Ort vor eineWoche verlassen hatte, war er rot(wegen der roten Erde) nach einer Woche Reigenzeit, ist etwas geschehen was ich nicht fuer moeglich hielt. Es wachsen ploetzlich Pflanzen und die sind noch dazu gruen und daz wohin das Auge schaut, ueberall gruen gruen und nochmal gruen. Wow! 


Jedoch kommen mit der Regenzeit auch noch ne ganze Mege an Kriechtieren und das nicht zu wenig. Als mir mein Nachber erzaehlte, dass es noch groessere Skorpione gebe als die, die ich schon gesehen habe, hielt ich das fuern Scherz, jedoch musste ich gestern feststellen, das war kein Witz. Das Ding war schwarz und echt gross , wie meine Handflaeche, und lief ausserhalb an meiner Hauswand hoch um in mein Zimmer zu kommen. Ich wollte das Ding eigentlich fangen und ein Foto davon machen, aber Floras Mam ging gleich mit viel Gebruell und nem Stock auf das Ding los. Es tat mir richig leid. 

Nachdem dieser erledigt gewesen ist, machten wir eine andere interessante Beobachtung, oberhalb meiner Tuerzarge ist ein kleiner Spalt und in dem hat sich ein Tausendfuessle, der super hyper mega Art verkrochen, es hat ein bisschen gedauert bis wir das Ding dort rausbekommen haben, nichts desto machte auch da die Mam kurzen Prozess. Jetzt geht das Farming los, wird bestimmt lustig. Achja mein Bruder und mein Schwager kommen mich besuchen im Dezember, macht euch auf etwas gefasst hier wird nicht gechillt. :-)


Juri

P.S. Und allgemein hat man den Eindruck, dass sich der gaze Boden irgendwie bewegt

Mittwoch, 12. November 2008

Hallo Freunde...

... nach ner langen Pause bin ich wieder da mit neuen Bildern.
Ich bin in den letzten Wochen ein bisschen rumgekommen und habe auch ein paar Bilder gemacht.
Zur Zeit bin ich in Nairobi und habe mein Visum verlaengert bekommen. Gleichzeitig haben Jan und ich uns Nairobi angeschaut und waren auch am Lake Naivascha wie ihr sehen koennt. Dort waren Hippos und jede Menge anderes Getier. Die Nationalparks sind an sich sehr teuer, aber wir versuchen so eine Karte zu bekommen, damit wir guenstiger rein kommen. Wir haben uns auch ein Fussballsopiel im Kino angschaut, war ganz lustig, die Afrikaner sind da immer sehr angtan, wenn sie Fussballspiele schauen.
Da ich auch bei Jan und seiner Fam uebernachtet habe, war ich auch in seiner Schule. Die Kinder waren sehr froh und es hat Spass gemacht, dort zu unterrichten. Gestern waren Jan, Nora( eine andere Freiwillige) und ich mit selbstgebastelten Laternen unterwegs, mit einer ganzen Schar Kinder um uns herum. Wir haben versucht ihnen die Lieder bei zu bringe, hat aber nicht ganz geklappt. War aber auch nicht so schlimm, die haben sich auch so tierisch gefreut. Bei uns haben die Abschlusspruefungen angefangen von den Schulen im Land, dann ist es eher ruhig in der Schule.
Jan und ich haben immer sehr viel zu lachen wenn wir versuchen, das in Erfahrung gebrachte zu verarbeiten. Manchmal laufen uns Kinder hinterher, um nur uns die Hand zu geben. Einige sind auch einen hohen Huegel hochgerannt, um uns nur hinterher zu schauen.
Bald habe ich Ferien und Jan und ich planen vielleicht erstmal nach Tanzania zu gehen und dann mal schauen.
Letzte Woche war ich auch in Mombasa bei Gabriel. Diessmal habe ich seine Tante auf der Abreit besucht. Es ist dieselbe Frau bei der ich im Haus uebernachte, wenn ich in Mombasa bin. Sie arbeitet an der Suedkueste in einem 4Sterne Hotel als eine, die alles kontrolliert und die Aufsicht hat. Der Starnd war sehr schoen und wir verbrachten dort einen Tag. Abends haben wir noch ein paar Bilder mit der ganzen Fam gemacht. Man erlebt vieles neben bei, vieles ist sehr schoen aber es gibt auch weniger schoene Dinge. Gestern ist ein kleines Baby im Dorf gestorben, weil es einfach zu kalt gewesen ist.
Das hier ist eine etwas andere Realitaet, die wir in Deutschland erleben. "Aber wo Licht ist, da ist auch Schatten." hab ich gehoert.
Vielen Dank fuer die eintraege. Meld mich bald wieder.


Juri

Bilder

Sonntag, 9. November 2008

Naivasha

Hallo Leute,

heute hatten wir wieder ein Telefonat mit Juri. Es geht ihm wieder gut. Wieder heißt, dass er erneut einen Malaria-Ausbruch überstanden hatte. Zurzeit befindet er sich am See Naivasha und läßt sich die Sonne auf den Bauch scheinen. Er ist wieder einmal unterwegs. Letzte Woche hat er sein Visum in Nairobi verlängern lassen. Er hat sich ein Fußballspiel angesehen und genießt die Zeit unterwegs.

Die Schulzeit ist so gut wie zu ende. Zur Schule kommen nur noch Schüler, die ihre Prüfungen schreiben müssen oder wie im letzten Beitrag erwähnt um etwas zu Essen zu bekommen. Juri muss am Dienstag wieder zurück in der Schule sein. Sonst sind nur noch der Rektor und eine Ausfsichtsperson da.


Juri bedankt sich für die lieben Kommentaren. Er hat sich sehr gefreut, dass Ihr an ihn denkt. Er bat mich euch ganz lieb zu grüßen.

i.A. Ede

Samstag, 1. November 2008

Afrikas wahres Gesicht

Nach zehn Tagen haben wir es endlich wieder geschafft Juri zu erreichen. Davor kam einfach, trotz mehrmaliger Versuche, keine Verbindung zustande.

Nach und nach zeigt Afrika das wahre Gesicht. Juri muss immer wieder miterleben, dass Menschen sterben. Davon sind auch Kinder oder gar Babys nicht ausgeschlossen. Vor ein/zwei Tagen ist ein kleines Baby in Juris unmittelbarer Umgebung an einer Krankheit gestorben.

Es herrscht die Regenzeit mit all den Vor- und Nachteilen. Die Hitze ist sehr schwer zu ertragen. Eigentlich haben die Schüler Schulfrei, doch weil sie zu Hause nichts zu essen haben, gehen sie zur Schule. Während der Schulzeit bekommen die Schüler Essen. In den Ferien versammeln sie sich dort und warten darauf, dass irgend eine Hilfsorganisation sie entdeckt. Ab und an kommen auch Helfer irgendeiner UN-Hilfsorganisation und verteilen Esse.

Die Skorpione sind nun wirklich größer und es gibt so viele davon, dass Juri es nicht schafft sie alle zu "erledigen".

Auch gesellschaftlich (oder politisch) gibt es einiges, das nicht gut läuft. Zum einen wird die Post, die Juri bekommt (Päckchen) durchsucht. Dazu wird ein Protokoll erstellt und Juri darf das auch noch teuer bezahlen. Zum anderen hat Juri jetzt erfahren, dass die Frau, die ihn betreut (seine Mom), bis jetzt kein Geld dafür bekommen hat. Juri versucht jetzt nachzuforschen, wo das Geld, das ihr zusteht, bleibt. Schon drei Monate ist Juri da und wird von diesen Leuten ernährt, die selbst Hilfe benötigen.

Gesundheitlich hat Juri zurzeit keine Beschwerden. Hoffentlich bleibt das auch so.

Bis zum nächsten Mal.

Gruß,

i.A. Ede

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Unterwegs durchs Land

Hallo Freunde, bin mal wieder hier. Lass auch n paar Bilder da. Ich bin mal wieder in Mombasa gewesen und bin mit meinem Bruder umhergezugen, bin wider schwimmen gewesen, hab paar tolle Sachen gesehen und noch mehr erlebt, erzaehle euch aber erst alles wenn ich wieder da bin :-). Ich bin auch bei einer anderen Familie gewesen, bei der Tante von meinem Bruder. Aus diesem Grund seht ihr neue Gesichter, von Gabriel waren auch jedemenge Maedels da mit denen er irgendwie auch verwandt ist. Es war ein sehr lustiges und sehr spannendes We.

Jetzt bin ich gerade in Nairobi und moechte mein Visum verlaengern lassen, die Stadt hier ist auch sehr spannend. Heute war ein Nationalfeiertag und Jan und ich waren im Stadion, wo der President ne Rede hielt, danach waren wir im Park und dort gab es Boxen, richtig mit Ring und so, war alles sehr lustig.

Vielleicht fahre ich mit Jan weiter Ritung Norden, wo er seine Stelle hat und bleib dort n paar Tage, danach geht es aber fuer mich runter Richtung
Sueden und unterrichte.

Die 2. Malaria habe ich soweit ueberstanden und mir geht es zuckersuess und alles ist in Butter.

Lieben Gruss Juri

Eine der Mamas beim Chillen
Floras Mama
Immer noch wird die Kokosnuss aufgeschnitten
Meine Wenigkeit beim Versuch eine Kokosnuss zu essen
Durch Hochwerfen wird Reis enthüllst
zu dritt auf einem Motorrad

Samstag, 11. Oktober 2008

Neuer Mitbewohner (Spiderman?)

Ein kleiner Zusatz zum gestrigen Bericht.

Juri hatte die ganze Zeit kleine Spinnen im Zimmer (klein für Afrika,
bei uns wären das schon ziemlich große Viecher). Irgendwann hat er
bemerkt, dass sie nicht da sind. Weder am Abend noch am darauf
folgendem Tag waren die Spinnen da. Weil Juri sie schon (fast)
vermisst hatte, startete er eine Suchaktion und ist auf seinen neuen
Mitbewohner gestoßen - eine Riesenspinne. Juri hat sie Spiderman
genannt. Wahscheinlich hat Spiderman die kleinen Artgenossen
gefressen. Juri hat es nicht geschafft den (ungebetenen) Gast zu
fangen - Acht Beine sind doch schneller als zwei ;-)
Mal sehen, ob sich Spiderman ebenfalls als nützlich erweist. Die
kleinen haben wenigstens die nervigen Moskitos und Fliegen gefangen.

Gesundheitlich geht es Juri (den Umständen entsprechend) einigermassen
gut. Trotz Malaria hat er weder Fieber noch Kopfschmerzen. Allerdings
überfallen ihn ab und an Schwitzattacken.

An diesem Wochenende genießt Juri den Strand von Mombasa.
Untergebracht ist er bei Verwanden seiner Gastfamilie, die relativ
wohlhabend sind, d.h. sie haben ein Steinbungalow. Auch kann Juri bei
ihnen duschen.

Wahrscheinlich bekommt Juri demnächst etwas Verstärkung. Eine Dame aus
Deutschland möchte gern dort vor Ort Hilfe leisten, was sie sich schon
länger wünschte.

Liebe Grüße von Juri.

i.A. Ede

P.S. dieses Wochenende ist Juri telefonisch erreichbar.

Freitag, 10. Oktober 2008

Alles halb so schlimm...

Tag bin wieder on. Hab keine Bilder mit aber ist auch nihct so schlimm.

An alle, die meinen Blog lesen, es hoert sich vieles schlimm und schrecklig an ist aber nicht so, bekommt keinen falschen Eindruck. Ich werde mit allem versorgt was ich brauche und mit vielem mehr und die Leute helfen mir wo sie nur koennen.. Mir geht es echt gut und macht euch um mich keine Sorgen.


Zwar habe ich wider Malaria, aber ist alles halb so schlimm und kein Problem- mit ner Handvoll Tabletten bekommt man sie in den Griff ;-) Gestern als ich mit dem Matatu von Ghazi nach Voi gefahren bin hatte ich, so glaube ich, die schnellste Fahrt meines Lebens. In dem Matatu war eine Frau die ihr Kind bekommen hat und aufgrund dessen geschrieen hatte. Wir sind mit ueberschall durch den Busch gefahren und ich dachte Colin Mc. Ray als Fahrer zu haben. Man bin ich froh ein Mann zu sein.


Soweit mein heutiger Eintrag, macht euch keine Sorgen es ist alles ok und ich habe ein wundervolles Netz.


Hab euch alle Lieb.


Samstag, 27. September 2008

Scorpione, tote Hühner und andere tolle Sachen

Einen wunder Schoenen wuensche ich euch allen.


Ich bin mal wieder da und bedanke mich bei meinem Schwager, der all die wichtigen Infos weiter gibt. Somit nimmt er mir auch ein wenig Arbeit ab, dann muss ich nicht mehr so viel schreiben. Jedoch habe ich noch was zu ergaenzen:

In der letzten Woche habe ich in meinem Zimmer 2 Skorpione gefunden. Die habe sich zwischen meinen Sachen versteckt. Natuerlich musste ich diese ersteinmal fangen, das habe ich auch dann getan. In einer durchsichtigen Box habe ich sie dann genauer betrachtet. Das sind echt krasse Tiere, wie die sich bewegen und wie die aussehen. Mein Nachber wollte mich warnen und meinte, dass diese Tiere in der Regenzeit, die im naechsten Monat beginnt, groesser werden, viel groesser. Da bin ich mal gespannt. Ich habe auch das erste mal ein Bananengericht gegessen, die schmecken genauso wie Kartoffeln nur ganz anders.


Achja die Flasche habe ich mit nem Stein doch noch aufbekommen.


Gestern lag eines unserer Huener tot auf dem Boden, wurde von einer Schlange gebissen oder von einem Skorpion gestochen, auf jeden Fall haben Flora und ich es am Nachmittag verbrannt (Bild), damit die Hunde sich nicht darueber hermachen. Als ich aber nachts doch noch raus gegangen bin, sah ich dass die Hunde sich trotzdem ueber die Ueberreste hergemacht haben, die haben sich fast selbst aufgefressen.


Was gibt es noch zu sagen? Es wird immer waermer, am Mittag ist es echt unertraeglich heiss. Aber man kommt damit zurecht mit heissem Tee und...... was auch immer!


Mir geht es soweit ganz gut, sprachlich mache ich Fortschritte und man lernt immer neue Leute kennen. Vielen Dank fuer die Eintraege (Kommentare), ich lese diese und freue mich auch drueber.


Lieben Gruss Juri.


Ich habe auch ein paar Bilder mit angehaengt:


Das ist eine Coconut, die geerntet wird bevor das Wasser innnendrin zu diesem typisch weissem Zeug kristalisiert, dann wird sie zurecht gehauen und mit einem Strohalm serviert, 20cent.

Das was auf dem Sitz steht ist auch das was du denkst sobald du ankommst wo du hin wolltest.

Dann ist da auch ein Moebelfachgeschaeft.

Mombasa Innenstadt und Verkehr.

Ein Mann haelt sich am Matatu fest waehrend es mit 60 an uns vorbei faehrt.

Dann befinden wir uns auf einer Bruecke die aus Mombasa herausfuehrt, Mombasa ist ja eine Insel.

Dann koent ihr auch den Busbahhof in Mombasa sehen, eigentlich ist es eine Tankstelle "eigentlich".

Ein Bild mit Flora und mir.

Dann koent ihr auch den Busbahhof in Mombasa sehen, eigentlich ist es eine Tankstelle "eigentlich".

Ebenfalls ein Obst- und Gemueseverkaefer an der Strasse.

Ein Junger Mann, der an der Strasse Saft verkauft, uns wurde aber abgeraten den zu trinken, ich habe es doch getan, schmeckt wie Brause.

Weiter seht ihr ein Bild, wo etwas brennt, die afrikanische Art des GruenenPunktes, Muell wird an der Strasse verbrannt. Und Muell wird ueberall da hin geschmissen wo Platz ist.

Wenn ein Buss in einer Stadt anhaellt versuchen die Verkaufer ihr Produkte direkt am Bus zu verkaufen, wie ihr sehen koennt.

Und ein Bild von unserem Matatu, wo eine schraube den Blinkschalter ersaetzt.

Ein Matatu, das schon einige Male durch den Busch Gefahren ist:-)

Flora ein Maedchen und ich bei einer Huhnverbrennung.